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Kathrin Friedrich 2 Minuten lesezeit

Wie steht es um den UX Reifegrad verschiedener Branchen im DACH-Raum?

Wer heute erfolgreiche digitale Produkte und Services entlang der Customer Journey entwickeln will kommt an hoher User Experience, Usability und künftig auch Barrierefreiheit nicht mehr vorbei.

Führende Unternehmen erkennt man an ihrem UX Reifegrad, sprich einer über einen Kriterienkatalog zu ermittelnder Einstufung der UX Qualität und dafür nötigen Rahmenbedingungen.

 

UX Reifestudie

 

Verschiedene UX-Reifegradmodelle gruppieren Unternehmen in 3 bis 6 Stufen ein: vom fehlenden UX-Verständnis und Abwesenheit von Budget- und Methodenkompetenz, über projektbasierte ad-hoc UX Maßnahmen bis hin zur institutionalisierten UX mit hoher Verankerung in der Unternehmensstrategie. Über die Identifikation des UX Status Quo können dann konkrete Schritte zur Verbesserung in den einzelnen Domänen aufgeplant und operationalisiert werden.

Bereits 1990 wurden, mit steigender Relevanz und Bekanntheit von nutzerzentrierten Methoden, erste UX Reifegradmodelle publiziert. Gleichzeitig entstanden Software-Prüfverfahren basierend auf UX-Heuristiken und Iso-Normen.

Für den Praxiseinsatz zeigte sich aber, dass viele publizierte UX-Reifegradmodelle auf der rein schematischen Ebene verharren. Ein transparenter nachvollziehbarer Kriterienkatalog sowie konkrete aktuelle Daten, wo den einzelnen Unternehmen und Branchen nun stehen, fehlt. Insbesondere für Unternehmen im DACH-Raum fehlt der Branchenvergleich.

Zudem müssen Reifegradmodelle kontinuierlich um neue nutzerzentrierte Methoden und Qualitätskriterien angereichert werden, weswegen die Arbeit mit Modellen aus den frühen 2000-er Jahren überholt ist.

Das von T-Systems MMS 2021/22 weiterentwickelte Reifegradmodell berücksichtigt die 5 Hauptdimensionen mit jeweils bis zu 7 Subkomponenten.

  • Ressourcen
  • Kultur & Strategie
  • UX-Metriken
  • UX-Methoden & Prozesse
  • Qualität digitaler Produkte wie Website, Shop, Kundenportal und App

In den über 500 Prüfkriterien sind auch aktuell relevante UX-Merkmale wie die Qualität der mobilen Anwendungen, Barrierefreiheit, UX-Writing, UX im Scrum Prozess oder die Nutzung von CRM-Daten zur Personalisierung von Kundenerlebnissen eingeflossen.

Forschungsfragen der Studie

Die Studie widmet sich der Frage, welche Branchen im Hinblick auf die User Experience führen und warum. Bleibt es weiterhin eine Überraschung, wenn auch B2B Shops eine „überraschend gute User Experience“ haben? Oder haben auch hier die Unternehmen z.B. im Manufacturing ihre Hausaufgaben gemacht UX strategisch zu platzieren und wir finden in 2023 herausragende Shops und Kundenportale auch im Business Bereich.

So können Sie an der großen UX Reifegrafstudie 2022 teilnehmen und für sich konkrete Handlungsempfehlungen generieren
Mit der aktuell laufenden Online-Studie können Unternehmen nun innerhalb von nur 10 Minuten im verkürzten Self Assessment ihren UX-Reifegrad bestimmen. Ein Fragenkatalog führt anhand konkreter Beispiele durch die Selbsteinschätzung. Bereits über 200 Unternehmen haben teilgenommen und ermöglichen am Ende auch Ihren anonymen Benchmark.

Zur Studie

 

 

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Kathrin Friedrich

... ist seit über 15 Jahren in der User Experience Domäne tätig. In Ihrer Rolle als Head of UX Strategy & Consulting berät Kathrin als User Experience Stratege Kunden vom Mittelstand bis Konzern ganzheitlich über alle Touch Points der Customer Journey zur Konsolidierung und Optimierung der User Experience, Steigerung des UX Reifegrads und Verankerung von UX KPIs und Methoden in der digitalen DNA. Eine besondere Leidenschaft gilt Customer Experience Plattformen, Design Systemen sowie der Verankerung von User Experience Methoden im agilen Vorgehensmodell.

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